Pressestimmen

Konzert auf Schloss Kißlegg - eine "funkensprühende" Kritik

Konzert im Rathaus Bergisch-Gladbach mit Rezitation über Maria Zanders.

Konzert in der Endenicher Kirche in Bonn

Musikertrio tanzt ein Ballett der Töne

Konzert im Neuen Schloss Kisslegg

Mit musikalischer Leidenschaft und künstlerischer Perfektion waren Florian Wiek (Klavier), Laura Wiek (Cello) und Andy Miles (Klarinette) ganz nah an ihrem Publikum.
Von Johannes Rahn
 
KISSLEGG – Ein funkensprühendes Konzert haben Andy Miles (Klarinette) und die Geschwister Laura Wiek (Cello) und Florian Wiek (Klavier) ihrem leider viel zu geringen Publikum am Samstagabend im Neuen Schloss in Kißlegg geschenkt. Dort haben sich drei leidenschaftliche Musiker zusammengefunden, und diese kraftstrotzende Leidenschaft zog sich als roter Faden durch den ganzen Abend. Individualität und Leidenschaft werden heute gern mit Egoismus gleichgesetzt. Dass dem nicht so ist, bewiesen die drei ausgeprägten Künstler. Gemeinsam tanzten sie ein Ballett der Töne, Klangfarben und Stimmungen, agierten mit Einsatz, ließen ihre Persönlichkeit einfließen und erweckten sie zum Leben. Wer da wen entflammte, die Musik die Musiker oder umgekehrt, lässt sich nicht bestimmen. Wo Leidenschaft hineingeflossen ist, lässt sie sich nur mit Leidenschaft wieder erwecken.
 
Beethoven: ein ganz leidenschaftlicher Mensch, kantig und brüsk, ein Titan, der sich mit seinem Gassenhauer-Trio op. 11 auf der einen Seite einen „Mords-Spaß“ erlaubte, singend und gleichzeitig grollend eine damals populäre Operetten-Melodie aufs Korn nahm, und andererseits weder auf technische Finessen noch heftige musikalische Gefühlsausbrüche verzichtete. Klarinette, Cello und Klavier zauberten daraus ein Stück, so neckisch wie hochdramatisch, so überschäumend wie sanft glühend.



Vom polnischstämmigen Amerikaner Robert Muzcynski wissen wir in Deutschland nicht viel – seine Musik hat jedoch einen ausgeprägten Charakter. Sein Fantasy-Trio op. 26 schoss mit Urgewalt aus den tiefen Lagen empor, rhythmisch scharf akzentuiert, in seinen langsamen Teilen mit einer Ausdruckstiefe und Traurigkeit, die den Atem nahm, ein stürmisches Werk, rhythmisch und melodisch komplex, auf extreme Gegensätze gespannt und trotzdem von tiefer Zärtlichkeit erfüllt.



Musikalische Gefühlsausbrüche


Astor Piazzollas „Grand Tango“ war ein ausuferndes Ringen zwischen weiblicher Sanftheit und Machismo, das keine Regeln und Begrenzungen anerkannte. Die Wucht, die hypnotischen Abläufe und Rhythmen explodierten auf engstem Raum. Auch dabei stockte der Atem. Auch Johannes Brahms galt als Mensch mit Ecken und Kanten, was in seinem Trio op. 114 zu hören ist: Trotzig wirft es sich mit einem „dennoch“ auf den Lippen dem kalten Universum entgegen und sprengt beinahe den Raum. Dann leuchten Würde, Stolz und Ebenmaß eines Menschen auf, der gerade mit dieser Musik Wärme, Licht und Farbe in die Welt bringt. Diese Leidenschaft verbindet, ganz allgemein, Andy Miles, Laura und Florian Wiek aber ganz besonders. Die Zugabe, Gershwins Rhapsody in Blue, machte das ein weiteres Mal deutlich.

 

 

KLÄNGE DER STADT Einfühlsames Kammerkonzert gewürzt mit Lesungen zum biografischen Hintergrund


Ein ungewöhnliches Konzert in ungewohnter Umgebung: Musik und Texte, perfekt aufeinander abgestimmt, trafen am Freitag im Rathaussaal Bergisch Gladbach auf ein interes- siertes Publikum.(...)

Damit ist die Brücke zur Musik geschlagen, die an diesem Abend von Andy Miles, Klarinette, und Laura Wiek, Cello, präsentiert wurde, eine starke, selten zu hö- rende Kombination. Dazu die fan- tastische Tongebung der Künstler: die Klarinette mit einem runden, leuchtenden Klang, das Cello mit profunder, satter Tiefe und glanz- voller Höhe. Brillante Virtuosität und traumhaftes Zusammenspiel sind das Markenzeichen der bei- den, die unter dem Namen Duo- scope auftreten. So wirkte das ele- gische Adagio aus der Sonate von Phyllis Tate erschütternd, nach- dem von Richard Zanders’ Tod die Rede war. So erlebte man die Reise in den Süden als emotionalen Auf- bruch mit Zoldáns Kodálys Alle- gro op. 7. Das Auf und Ab des Le- bens und das Lebensmotto „Mutig zum Leben, fest in der Liebe“ fand seinen Widerhall in der Musik von Heitor Villa-Lobos, Astor Piazol- la, Johann Sebastian Bach und Francois Couperin oder in dem ro- mantischen Ausflug zu einem Lied von Max Bruch. Jazzig klang die Zugabe, der „Ithaca Stomp“ von Ingo Luis.

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Filmmusik der besonderen Art

Große Begeisterung: Dialog von Klarinette und Violoncello


Wenn man die außergewöhnliche Homogenität im Zusammenklang solch beredter Melodie-Instrumente wie Klarinette und Violoncello erlebt und Zeuge einer nicht minder außergewöhnlichen Musikalität wird, wie sie das "Duoscope" auszeichnet, ist es kaum vorstellbar, dass es so wenig Originales für diese Besetzung geben soll. (...) die Fähigkeit, Kompositionen "passend" zu machen, beherrscht das Duoscope nachgerade kongenial. (...) Große Begeisterung!

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Aus unserem Gästebuch

“Wunderbare Musik, toll dargeboten”
Gast vom Konzert in Marmagen

"Nicht gefallen hat mir garnichts. Der Ozeanpianist hat mich begeistert."
Gast vom Konzert in Marmagen

"Unglaublich emotional Hochprofessionell. Großartig. Danke!"
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"Musik, die die Phantasie anregt und prachtvolle Bilder vor dem inneren Auge malt. Dankeschön!"

vom Schönburger Herbst

"Inhalt, Form und Qualität des Vortrags im wahrsten Sinne des Wortes sehr eindrucksvoll."
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"Ich habe nichts von der Musik verstanden, aber es war wunderbar."
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"Ein wunderbarers, sehr ästhetisches Hörerlebnis."
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"Wunderbares Zusammenspiel, Sprtzig die Interpretation. Bin begeistert!"
aus der Honrather Konzertkirche

"Einfach fantastisch!"
aus der Honrather Konzertkirche


duoscope

Andy Miles & Laura Wiek

mail@duoscope.de

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